Kotányi
wir entdecken die Vielfalt an Gewürzen, Kräutern aus aller Welt, Essig und Öle,
1881 Mit Träumereien fängt alles an.
In seiner Fantasie bereist der junge Janos Kotányi die ganze Welt,
entdeckt dabei viele exotische Kräuter und Gewürze.
Zurück in der Realität will er mit ihnen nun die heimische Küche erobern.
1881 gründet er in seiner ungarischen Heimatstadt Szeged das Unternehmen Kotányi,
nimmt seine erste Paprikamühle in Betrieb und verarbeitet
Ungarische Paprika nach seinem persönlichen Rezept.
1884 Tolle Aromen sind heiß begehrt.
Vor allem die feine Wiener Gesellschaft ist von der Paprikamischung angetan.
Und so expandiert Janos Kotányi das erste Mal: Er eröffnet seine erste Filiale in Wien Döbling.
Das Geschäft floriert immer mehr und seine Paprikamischungen erreichen nun sogar erlauchte Kreise.
1912 Feine Würze bei Hof
Spätestens jetzt gehört Janos Kotányi zu den Menschen, die man wohl als privilegiert bezeichnen darf.
Denn er avanciert zum kaiserlichen und königlichen (k.u.k) Hoflieferanten.
Für die höfische Küche ist Kotányi ab sofort unverzichtbar.
Das rasche Wirtschaftswachstum der Goldenen Zwanziger Jahre beflügelt auch Janos Kotányi.
Neben seiner Paprikamühle in Szeged errichtet er eine Gewürzmühle.
Damit erweitert er seine Würzpalette und bringt jetzt ferne kulinarische Welten in die heimische Küche.
Er exportiert in die Metropolen Budapest, Berlin, München, Boston und New York.
1925 Qualitätsarbeit bleibt in der Familie
Der Sohn übernimmt. Hans Kotányi ist 37 Jahre alt,
als er die Firmenleitung von seinem Vater Janos übertragen bekommt.
Kotányi ist und bleibt damit ein Familienunternehmen.
3 Jahrzehnte später sind die Geschwister Hedwig und Friedrich der nächste Familienspross,
der Kotányi weiterführt.
Unter ihrer Leitung wird in weitere Kotányi Filialen investiert,
das Geschäft mit Kräutern und Gewürzen weiter ausgebaut.
1981 Zum 100-jährigen Jubiläum übernimmt die nächste Generation
Stolze 100 Jahre alt ist das Unternehmen Kotányi jetzt.
Mit 24 Jahren ausgesprochen jung ist dagegen Erwin Kotányi.
Er übernimmt die Geschicke der Firma und beginnt, sie vor allem nach Zentral- und Osteuropa auszurichten.
Die Internationalisierung, die schon sein Urgroßvater Janos vorantrieb, erhält eine neue Dimension
Ab Ende der 1980er Jahre bis Anfang 1990er Jahre investiert Kotányi in Zentral- und Osteuropa.
Zunächst werden Ungarn, Tschechien, Polen, Rumänien, Slowenien, die Slowakei, Lettland und Litauen beliefert. Es folgen Serbien, Bulgarien, Bosnien-Herzegowina sowie die Ukraine.
Und auch mit dem Markteintritt in Deutschland, Italien und Russland wird begonnen.
1989 Am neuen Standort wird Zukunft gestaltet.
Kotányi legt einen weiteren Grundstein für künftige Erfolge,
1989 wird in die neue Firmenzentrale übersiedelt.
Sie befindet sich in Wolkersdorf im Weinviertel und ist ein hochmoderner Entwicklungs- und Produktionsstandort.
Quelle: www.kotanyi.com
Öfferl
Brote mit Charakter auf Bio- Sauerteigbasis.
Aus traditionellen Rezepturen, Bio Natursauerteigbasis, neu interpretiert, mit langen Teigruhen.
Handgemacht in Gaubitsch im Weinviertel, seit 1968 aus Familienhand.
Handwerk: bedeutet nicht nur, dass man mit seinen Händen arbeitet.
Es bedeutet Herzblut, Erfahrung, und Gefühl.
Natürlichkeit: Die Naturbelassenheit der Rohstoffe ist Öfferl ein besonders großes Anliegen.
Zeit: der Glaube an einen natürlichen Reifeprozess.
Dafür braucht Teig vor allem eines: Zeit. die geben ihm gegeben wird.
Gaubitsch: liegt im Weinviertel. Seit 1968 leben, backen und kreiert, wird dort als Familie.
Nachhaltigkeit: Die Naturbelassenheit unserer Rohstoffe ist uns ein besonders großes Anliegen.
Deshalb arbeitet Öfferl nur mit Partnern und Partnerinnen die gleich denken wie sie, das ist wichtig.
Quelle: www.oefferl.bio
Gasthaus Herbst
Matthias Herbst serviert in seinem weinvierteltypischen Wirtshaus in Hanfthal
Bodenständiges mit kreativem Einschlag!
Anschließend ein Spaziergang ins Hanfland, keine andere Pflanze ist so universell nutzbar wie Hanf,
es liefert neben Fasern für Textilien, Baustoffe und Papier ein wertvolles Öl
www.gasthaus-herbst.at
Weingut Hagn
Die kleine Marktgemeinde Mailberg ist einer der bekanntesten Weinbauorte des nordwestlichen Weinviertels
und liegt mitten in einem windgeschützten Kesseltal, dem Pulkautal.
An den sonnenverwöhnten Hängen fühlen sich die Rebstöcke besonders wohl.
Das erkannte der Souveräne Malteser Ritterorden schon früh und betrieb hier bereits im Jahr 1140 Weinbau.
Die Böden des „Mailberg Valley“ sind sehr kalkhaltig und mit lehmigen Sanden und Löss bedeckt.
In Kombination mit unserem speziellen Kleinklima verleihen sie den Weinen die für unsere Region charakteristische frische und würzige Stilistik und ermöglichen eine große Sortenvielfalt.
Neben dem Klassiker Grüner Veltliner, weithin bekannt als Weinviertel DAC und Weinviertel DAC Reserve, gedeihen auf rund 300 Hektar Weingärten Chardonnay, Gelber Muskateller, Welschriesling oder Sauvignon Blanc hervorragend.
Mailberg ist aber auch als Rotweininsel bekannt, und wir freuen uns besonders, mit unserem Blauen Zweigelt bereits fünfmal in Folge den Landessieger-Titel der NÖ Wein Prämierung in die Region geholt zu haben.
Das Weingut Hagen bewirtschaften rund 50 Hektar Rebfläche.
Die wichtigste und bekannteste Lage Mailbergs schließt direkt an unser Weingut an und heißt Hundschupfen.
Auf diesem sandigen Südhang können die Trauben dank der langen Sonnenstunden langsam bis weit in den Herbst ausreifen – ideale Bedingungen für den Grünen Veltliner.
In Familienbetrieb Hagen, mit über 300 Jahren Geschichte spielt das Erbe eine große Rolle.
Der nachfolgenden Generation möchten sie aber nicht ausschließlich Wissen und Erfahrung weitergeben,
auch möchten sie ihren Kindern und Enkelkindern guten Gewissens das Fleckchen Erde hinterlassen,
dass die Welt bedeutet, darum schützen sie es.
Nach dem Wein-Kino eröffnet die Wein-Gallerie einen neuer Geschmacksraum, mit edlen Tropfen zu verkosten.
Im Restaurant Weindomizil genießen man kulinarische Kreationen.
Quelle: www.hagn-weingut.at
Gutes vom Gutshof
BIO aus dem Retzer Land
Die Geschichte hinter unserem Gemüse
Seit Generationen versucht die konventionelle Landwirtschaft die Natur zu bezwingen
um mehr und mehr Erträge zu erzielen.
Mit der Hilfe von Chemie in Dünger- und Pflanzenschutzmitteln, Monokulturen,
Massentierhaltung und in manchen Ländern auch Gentechnik, haben sie ihr Ziel erreicht.
Aber zu dem Preis, dass viele Ökosysteme zerstört werden, dass das Essen ungesünder,
sogar manchmal schädlich für Menschen ist, dass das Grundwasser verschmutzt wird,
dass Erosion entsteht und vielleicht,
dass wir Menschen eine wichtige Bindung zur Natur verlieren.
Gutes vom Gutshof, sowie viele andere in den letzten Jahren, hat die erstaunlichen,
wundervollen und hoch komplizierten Systeme der Natur neu entdeckt und erkannt,
wie sie von Anfang an die fruchtbarsten waren und für Mensch, Tier und Umwelt die besten,
gesündesten Erträge bringen - wenn wir sie nicht zerstören, sondern unterstützen!
Deshalb bauen wir unser Biogemüse regenerativ an.
Was ist Regenerativer Gemüseanbau?
Das Ziel ist, den Boden, in dem wir unser Gemüse pflanzen, zu regenerieren;
die natürlichen, unterirdischen (und damit auch die oberirdischen) Ökosysteme
und das Nahrungsnetz im Boden aufzubauen und sie zu unterstützen.
Die No-Dig-Methode unterstützt die Regeneration des Bodens dadurch,
dass der Boden so wenig wie möglich gestört wird. Unsere Beete werden nie umgegraben.
Stattdessen schneiden wir abgeerntete Pflanzen am Boden ab und lassen die Wurzeln in der Erde
um den Humusaufbau zu fördern und die Mikroorganismen,
die für die Nährstoffversorgung der Pflanzen verantwortlich sind, zu füttern.
Eine Schicht Kompost wird zunächst auf das Beet ausgebreitet und die neuen Pflanzen direkt eingepflanzt.
So versuchen wir auch, lebendige Pflanzen so viel und so lange wie möglich im Boden zu halten, was für die Fütterung des Bodenlebens und die Sequestrierung von Kohlenstoff unabdingbar ist.
Diese Maßnahmen erzeugen die richtigen Bedingungen für das Wachstum
von fördernden Pilzen und Bakterien im Boden.
Das Resultat ist gesunder, geheilter, lebendiger Boden in seiner ursprünglichen, natürlichen, fruchtbarsten Form. Daraus wächst das nährstoffreichste, gesündeste Gemüse, das es gibt!
Was die Integration von Nutztieren angeht, haben wir mit Freiland-Legehennen angefangen.
Aber da wir noch freie Fläche haben, gibt es hier in der Zukunft Raum zur Erweiterung!
Wer weiß; vielleicht Ziegen? Schafe? Gänse?
Wirklich gesundes Gemüse
Qualität heißt, dass das Gemüse biologisch, natürlich und vor allem nährstoffreich ist.
Deshalb kann es auch vorkommen, das du in deinem Kisterl Gemüse bekommst,
das vielleicht ein wenig schiefer oder gebogener aussieht, als das „perfekte Gemüse“ aus dem Supermarkt!
Doch wir, bei Gutes vom Gutshof können versprechen: biologisch, natürlich, nährstoffreich!
Wir sagen nicht „nährstoffreich“ einfach so her. Nährstoffe in Pflanzen, im Gemüse können gemessen werden. Studien zeigen, dass die Nährstoffdichte in Gemüse, seit dem Anfang der Industriellen Landwirtschaft
in den 50er Jahren, von 10 bis 80% gesunken ist.
Zur gleichen Zeit sehen wir einen Anstieg von manchen Krankheiten, wie Krebs, Übergewicht, Autoimmunkrankheiten und verschiedene Herz-Krankheiten, die einen direkten Bezug zum Nährstoffmangel zeigen.
Weitere Tests und Studien zeigen, dass Gemüse aus regenerativem Anbau deutlich mehr Nährstoffe
enthält als konventionell angebautes Gemüse.
Pflanzen bekommen ihre Nährstoffe vom Boden und die regenerative Landwirtschaft sagt:
gesunder Boden, nährstoffreiches Gemüse, gesunde Menschen
Microgreens-Indooranlage, fermentiertes Gemüse, eine Vielzahl von Mehrwertprodukten, Gemüsekisterl
Quelle: www.gutesvomgutshof.at
BIO-Demeter-Hof von Helga Bernold,
mit der Rinderzucht von Pinzgauer/Galloway, Angus/Shorthorn und Wagyu.
Helgas Philosophie bei der Rinderaufzucht ist:
Platz, Luft, Licht und Wohlbefinden sind Mindestanforderungen,
die ich jedem Wesen auf diesem Planeten zugestehe.
Das erzählt uns Helga Bernold: mit der biologischen Landwirtschaft verbundene Herausforderung ist schlichtweg spannender, gesünder und sinnvoller.
Die Natur ist so komplex, dass sie sich nicht auf ein paar Salze und Pestizide reduzieren lässt.
Ich versuche eine gute Mischung aus Futterflächen und Speisewaren zu halten.
Der Boden braucht einfach auch Kulturen und Pflanzen, die nicht auf unserem Speiseplan stehen.
Somit sind die Tiere am Hof wieder perfekte Verwerter.
Begonnen habe ich mit den Pinzgauern, da sie für mich eine der schönsten Rassen sind,
die wir in Österreich haben und das Fleisch einen besonderen, zarten Geschmack hat.
Da ich es immer schon gerne bunt hatte, habe ich sehr früh mit Kreuzungen begonnen:
Pinzgauer/Galloway oder Angus/Shorthorn und dann irgendwann mit Wagyu.
Das Fleisch von Wagyu Rindern ist vor allem unter der Bezeichnung Kobe-Rind bekannt.
Allerdings dürfen nur diese als solche bezeichnet werden, die in der Region Kobe, Japan, geboren,
gemästet und geschlachtet wurden.
Die Tiere wachsen sehr langsam und sind in der Regel eher zarter und kleiner als herkömmliche Tiere.
Durch die geringen Tageszunahmen und die genetische Veranlagung zeichnet sich Wagyu Fleisch
durch einen höheren Anteil an Omega 3, Omega 6 und weiteren ungesättigten Fettsäuren aus.
Meine Rinder sind zwar alle sehr gutmütig, aber keine handzahmen Tiere.
Ich sag einmal, es herrscht ein gegenseitiger Respekt.
Die Tiere sind im Winter im großzügig geplanten Offenfrontstall mit viel Licht, Luft und Platz.
Den Sommer verbringen sie auf der Weide, die alle zwei Wochen gewechselt wird.
Es gibt immer gutes Futter, vorgelegt zur freien Auswahl,
eine an die Jahreszeiten angepasste Fütterung und Austrieb.
Die Kühe kalben alle Großteils selbstständig innerhalb der Gruppe und die Kälber
bleiben sehr lange bei den Kühen.
Zu den Demeter Hauptkulturen gelten auch Dinkel, Mais, Sonnenblumen, Ölkürbisse und Linsen.
Quelle: www.wagyu.at
Gasthaus Bsteh
wir genießen die Weinviertler Kulinarik, neu entdeckt, innovativ und kreativ, begleitet mit hauseigener Weinproduktion.
Quelle: www.bsteh.at
MAMUZ Museum
Im MAMUZ Schloss Asparn/Zaya lassen Ausstellungen und das archäologische Freigelände mit historischen Behausungen in vergangene Lebenswelten blicken.
Abwechslungsreiche Veranstaltungen, Workshops, Historisches Handwerk oder Vorträge erweitern das Programm an den Standorten.
Quelle: www.mamuz.at
Heurigen Modliba
ein Familienbetrieb in der Wein- und Sektmetropole, Poysdorf
ein reichhaltiges Angebot an Schmankerl und begleitet von köstlichen Weinen.
Quelle: www.modliba.com
Quelle von Webseiten der besuchten Betrieb.
Bearbeitet von Rupert Schnait
Die dazu passenden Fotos findet man in der Fotogalerie/voyage-culinaire
https://chefstable.at/fotogalerie/voyage-culinaire?2026-chefs-table-ausflug-weinviertel